Die Ausstellung "Das Weite suchen" versammelt fotografische Positionen aus der späten DDR und den frühen 1990er-Jahren und fragt nach Umbrüchen, Brüchen und neuen Sichtweisen auf diese Zeit. Ausgehend von diesem Kontext widmet sich das Gespräch Schwarzen Lebensrealitäten, Arbeitsmigration und Erinnerung in der DDR und darüber hinaus. Im Mittelpunkt stehen Fotografien von Christian Fenger, ihre Nachgeschichte und die Frage, was Bilder sichtbar machen und was lange unsichtbar bleibt.
Welche Geschichten von Vertragsarbeit, Migration und Zugehörigkeit wurden in Ostdeutschland erzählt und welche nicht? Wie lassen sich diese Erfahrungen heute zwischen Archiv, Fotografie, Recherche und persönlicher Erinnerung neu lesen?