Von einem griechischen Hühnerhof entkommt eine schwarz gefiederte und besonders kluge Henne ihrem Los als Suppenhuhn. Sie will die Mutter einer Kükenschar werden. Nach einer abenteuerlichen Reise beginnt für das Huhn ein neuer, spannender Lebensabschnitt bei einem alten Mann an der Küste, dessen abgelegenes Haus allerdings Menschenschmuggler:innen als Station dient.
Weitgehend aus der Perspektive des Huhns erzählt der preisgekrönte Regisseur György Pálfi eindringlich von der Emanzipation der Henne, in deren Leben wie in dem der sie umgebenden Menschen die Themen Gefangenschaft, Flucht und Migration eine tragende Rolle spielen.
Ein humorvoller, berührender und sehr genau beobachteter Film über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier im Filmmuseum Potsdam.