Cees Nooteboom betrachtete sich selbst als Reisenden: „Vielleicht ist es so, dass sich der wahre Reisende immer im Auge des Sturmes befindet. Der Sturm ist die Welt, das Auge ist das, womit er die Welt betrachtet.“
Lyrik ist für den niederländischen Autor eine Form der Askese, der Meditation; eine Form des Denkens. Seine Geschichten sind Spiegel der verschiedenen Facetten des Menschlichen. Nootebooms Schreibstil ist poetisch, elegant. Es ist faszinierend, wie er uns die Schönheit der Welt vor Augen führt.
Richard Gonlag und Barbara Schaffernicht lesen Texte des leidenschaftlichen Europäers im Kunsthaus sans titre, musikalisch begleitet von Stephan Janas.