»Aus Spucke und Altblech etwas zaubern, was wieder rollt«: Anton Grubske ist kein typischer Automechaniker und auch kein typischer Filmheld. Erzählt wird die Geschichte eines sympathischen Überlebenskünstlers. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrt Anton in seine märkische Heimat zurück, heiratet Liesel, deren Vater eine Autowerkstatt besitzt, und repariert schrottreife Autos und Traktoren. Dass er dabei unversteuertes Geld auf einem Konto in West-Berlin deponiert, wird ihm zum Verhängnis. Als die Behörden davon Wind bekommen, wandert Anton ins Gefängnis. Doch trotz herber Rückschläge landet er immer wieder auf den Füßen.
Günter Reischs Anton der Zauberer gehört zu denerfolgreichsten Filmkomödien der DEFA und läuft im Filmmuseum Potsdam zur Sonderausstallung "Ohne Frühstück. Ohne Diskussion - 80 Jahre DEFA-Filme".