Disparate Objekte, recycelte Materialien – Paradoxien zwischen Unterhaltungskapitalismus und wahrhaft faszinierenden Erfindungen. Das Théâtre Rude Ingénierie zollt im T-Werk einem der berühmtesten amerikanischen Freizeitparks der Moderne Tribut: Dreamland auf Coney Island, eröffnet 1904. Das Publikum bewegt sich um diesen dokumentarisch-fiktionalen Miniatur-Vergnügungspark herum frei im Raum. Mit stets wanderndem Blick zwischen Gesamtmodell und mittels Kameras vergrößerter Details taucht es dabei in ein verwirrendes Spiel der Perspektiven und Maßstäbe ein, das zeigt, wie sehr die Idee der Spektakel- und Konsumgesellschaft auch den Übergang zwischen Traum und Realität markiert.