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27.11.2026 , 18:00 - 21:00 Uhr

Filmerbe-Festival: Als Queer schwarz-weiß war

Nicht erst in jüngerer Zeit wurde das Kino ein Ort für progressive und queere Themen. Crossdressing und ein anarchisches Spiel mit Genderrollen und sexuellen Identitäten begleiten die Filmgeschichte von Anbeginn. Die Stummfilme der 1910er und frühen 1920er Jahre mit tabubrechenden Auftritten von Stars wie Asta Nielsen sind reich an auf- und erregenden Filmstoffen und -bildern. Ihre Präsenz auf der Leinwand schuf Sichtbarkeit für andere Formen des Begehrens und bleibt auch für spätere Generationen queerer Filmemacher:innen einflussreich. Mit der dritten Auflage des Filmerbe-Festivals geht das Filmmuseum Potsdam weiter in der Geschichte und betrachten die Zeit des Nationalsozialismus und der 1950er Jahre. Filme aus dieser Zeit waren oft selbst Mittel zur Delegitimation queerer Menschen. Spätere Spiel- und Dokumentarfilme erzählen wiederum die Geschichten queerer Menschen und gehören zur heutigen Erinnerungskultur. Geprägt wird das Festival durch Einführungsvorträge und musikalisch-performative Begleitprogramme, die die Filmauswahl mit historischen Kontexten versorgen und die Brücke in die Gegenwart schlagen.

Programm unter filmmuseum-potsdam.de

Veranstalter

Filmmuseum Potsdam
Telefon
0331.271 81 12
E-Mail
info@filmmuseum-potsdam.de
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Veranstaltungsort

Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1A
Potsdam, Brandenburg 14467 Deutschland
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