Das Stadtmagazin für Menschen mitten im Leben

11.12.2026 , 19:30 - 21:00 Uhr

Ich denke oft an Kladow im April

Mascha Kaléko wurde als Tochter jüdischer Eltern, eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter, am 7.6.1907 in Chrzanów in Galizien geboren. Die gefeierte junge Dichterin fand in den zwanziger Jahren in Berlin Anschluss an die literarische Bohème vor allem des Romanischen Cafés, sie war befreundet mit Tucholsky, Ringelnatz, Lasker-Schüler und Kästner, bewundert von Hesse und Thomas Mann, und wurde durch ihre heiter-melancholischen Verse berühmt. In den 30er Jahre waren ihre ironischen, zärtlichen, melancholischen und sarkastischen Gedichte in aller Munde. Nach ihrer erzwungenen Emigration in die USA verlor sie nicht nur die Heimat und ihre Muttersprache, sondern auch ihr Publikum. Sie lebte später einige Jahre in Israel und starb vereinsamt und nahezu vergessen am 21. Januar 1975 in Zürich.

Dieses Portrait in Gedichten des Theaters Poetenpack wird ergänzt mit der Musik ihres Zeitgenossen Kurt Weill, der wie sie einem jüdischen Elternhaus entstammte und auch die Erfahrung der Emigration mit ihr teilte. Seine Lieder sind nicht schmückendes Beiwerk, sondern wesentlicher, strukturierender Bestandteil des Abends, der in eine stürmische Zeit entführt...

 

Sämtliche Rechte am Werk von Mascha Kaléko: dtv Verlagsgesellschaft, München

Details

Datum:
11.12.2026
Zeit:
19:30 - 21:00
Series:
Eintritt:
Kostenpflichtig
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
https://www.theater-poetenpack.de/repertoire/ich-denke-oft-an-kladow-im-april

Veranstalter

Theater Poetenpack
Telefon
0331.951 22 43
E-Mail
info@theater-poetenpack.de
Veranstalter-Website

Veranstaltungsort

Zimmerbühne
Zimmerstr. 12b
Potsdam, Brandenburg 14471 Deutschland
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