Das Stadtmagazin für Menschen mitten im Leben

02.10.2026 , 10:00 - 18:00 Uhr

Leben nach der Haft: Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten

Schilderungen von 20 ehemaligen politischen Gefangenen über ihr Leben nach der Haft bilden den Kern der Ausstellung. Die Betroffenen waren in der Untersuchungshaftanstalt Potsdam, in der Strafvollzugsanstalt Cottbus oder gar an beiden Orten inhaftiert.

Doch mit der Entlassung endeten Verfolgungs- und Hafterfahrungen nicht, vielmehr wirken diese oft vielschichtig und lebenslang nach. Für die meisten der Betroffenen stellt die Haft bis heute eine einschneidende Zäsur in ihrem Leben dar. Sie unterbrach berufliche Karrieren, zerriss Familien und führte zu physischen, psychischen, sozialen und finanziellen Nachwirkungen in der Gegenwart.

Auch der Frage, ob die traumatischen Erfahrungen bewältigt werden können, widmet sich die Ausstellung. Mit bisher unbekannten Interviewsequenzen und persönlichen Erinnerungsstücken der Interviewten, setzt die Ausstellung auf Nahbarkeit und Interaktion. Charaktervolle Portraits, die der renommierte Fotograf Göran Gnaudschun von den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen angefertigt hat, ermöglichen einen affektiven Zugang zu den Biografien.

Die Ausstellung wird durch ein Begleitprogramm u.a. mit Dialogführungen mit Zeitzeug:innen, Kuratorenführungen, thematischen Stadtrundgängen und einer Filmveranstaltung ergänzt. Ein Audioguide in Leichter Sprache durch die Ausstellung ist jederzeit zu den Öffnungszeiten erhältlich. Zu den pädagogischen Angeboten im Rahmen der Sonderausstellung zählen Führungen, Gespräche mit Zeitzeug:innen, Workshops und digitale Spurensuchen.

Veranstalter

Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße
Telefon
0331.971 890 00
E-Mail
info@gedenkstaette-lindenstrasse.de
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Veranstaltungsort

Gedenkstätte Lindenstraße
Lindenstr. 54
Potsdam, Brandenburg 14467 Deutschland
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