Mit dem „Edikt von Potsdam“ öffnete der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm 1685 die Tore Brandenburgs für religiös verfolgte französische Hugenotten. Sie fanden hier Land, Arbeit und Glaubensfreiheit – und prägen unsere Kultur nachhaltig bis heute. Auch Schweizer, Niederländer, Salzburger und Böhmen ließen sich unter dem Kurfürsten und seinen Nachfolgern in Brandenburg nieder – eine Entscheidung, die Toleranz und kulturelle Vielfalt mit wirtschaftlichem Nutzen verband und das Land nach den verheerenden Auswirkungen des 30-jährigen Krieges voranbrachte. Auch wenn die Zugezogenen nicht überall sofort willkommen waren.
Führung mit Madalena Lauche und Petra Reichelt (SPSG).