Zwei Menschen mit dem Zwang zur Koexistenz – eingesperrt wie Laborratten in einem gläsernen Terrarium. Zwischen den beiden entsteht eine Beziehung im ständigen Wandel, voller Brüchigkeit, zwischen Anpassung und Wohlwollen. Nichts ist festgelegt, alles scheint möglich. Um diesen Glaskäfig herum gruppiert, sieht das Publikum, wie manche Dinge dabei gut, andere eher schlecht geraten; Gesten, die helfen, einander zu verstehen, können auch verräterisch sein. Durch den eingeschränkten Spielraum, durch das Prisma des Risikos und die Grenzen des Körpers schafft dieses intim-humorvolle Stück Tableaus, die mit den Codes der theatralischen Darstellung spielen und dabei Tanz, Theater und Akrobatik vermischen.