Eine raumfüllende, weiße Treppenkonstruktion – riesige Zahlenprojektionen als chronografisches Zählwerk – Dopplungen, Verschiebungen, Überlagerungen: Zu den Bewegungen von elf Tänzer:innen und zur Musik von Steve Reich entstehen auf den Treppenstufen Muster und Formen. Eine theatrale Meditation, als ob sich wie im Zeitraffer die Uhrwerkartigkeit des Lebens offenbart. „META“ ist eine Tanzinstallation, die sich keinem bestehenden Konzept zuordnen lässt. An der Schnittstelle von bildender und darstellender Kunst angesiedelt, hinterfragt die Performance metaphysische Vorstellungen – Vorstellungen von Zeit, von Moment und Ewigkeit, von Gegenwart und Zukunft, von Leben und Tod.