Skurril, barock und rasant – in „VIOLENT“ entfaltet sich ein dadaistisch-poetischer Raum voller gegensätzlicher Ideen und ungebremster Reizüberflutung. Inspiriert von Fotos, GIFs und Videos der digitalen Medien wird die Ideologie des Konsumismus als unausweichliches Lebensmodell bis zum Äußersten getrieben. Die beiden fast zwillingsgleichen Protagonistinnen irrlichtern durch eine alogische Welt wie durch einen Vergnügungspark mit hohem Potenzial für aberwitzige Unfälle. In einer absurden Mixtur aus Tanz, Clownerie, Zirkus und Gesang entfaltet sich zwischen Eskalation und Exzess eine enthemmte Welt, in der Kontrolle, Urteilsvermögen und Bedeutung keine Chance mehr zu haben scheinen.
Performance im T-Werk.